NEU ab 2019 – "Dresden (er)lesen" virtuell

360-Grad-Rundgang durchs Schloss, zu den Ausstellerinnen und Ausstellern von "Dresden (er)lesen" sowie zu den Veranstaltungsräumen fürs Rahmenprogramm (mit Veranstaltungszeiten):

Hier entlang bitte

Programm "Dresden (er)lesen" 2019


Open-Air-Bühne Ostterrasse des Schlosses Albrechtsberg

15.30 Uhr: Musikalische Lesung Ahmad Mesgarha und Phil Makolies „Balladen ohne roten Faden“ – anschließend Signierstunde
Eine Lesung mit Ahmad Mesgarha im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ ist schon zur wunderbaren Tradition geworden. Und auch für dieses Jahr hat sich der beliebte Dresdner Schauspieler etwas Besonderes ausgedacht, denn er liest auf der Bühne Ostterrasse historische und moderne, ernste und heitere Balladen von Goethe und Schiller bis hin zu Heinz Erhardt. Auch kurzweilige Texte aus eigener Feder dürfen die Zuhörer erwarten.
Musikalisch wird Ahmad Mesgarha einmal mehr begleitet von Phil Makolies („Woods of Birnam“).

18 Uhr: Gojko Mitić ist zu Gast zur Buchpräsentation von „Die Söhne der Großen Bärin“, einschließlich Gespräch und Signierstunde
Das Werk ist eine Indianer-Romanreihe von Liselotte Welskopf-Henrich, die besonders in der DDR sehr erfolgreich war und auch heute noch viele Anhänger hat.
Unter dem gleichen Titel wie der Romanzyklus entstand 1966 bei der DEFA der ebenfalls sehr erfolgreiche Film „Die Söhne der großen Bärin“ mit Gojko Mitić in der Hauptrolle. Der Schauspieler berichtet im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ über seine Zeit als „Chef-Indianer“ der DEFA. Dr. Frank Elstner vom Palisander Verlag aus Chemnitz erzählt über das Leben von Liselotte Welskopf-Henrich.
Es moderiert Michael Kraus.


"Ankleidezimmer der Dame" (Moderation Ernst Dollwetzel)

13 Uhr: Robby Langer liest aus Bernhard Kellermann „Ein Spaziergang in Japan“
Der MONS-Verlag hat die Novelle von Bernhard Kellermann „Ein Spaziergang in Japan“  in schöner Ausgabe neu verlegt. Der Dresdner Schauspieler und Musiker Robby Langer liest im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ aus dem Buch; die Lesung wird umrahmt vom Spiel einer Shamisen (eine mit einem Plektrum geschlagene, dreisaitige japanische Laute).

14 Uhr: Jana Thiem liest aus ihrem Dresden-Krimi „Humboldt und der weiße Tod“
Endlich Feiertag! Kriminalhauptkommissar Humboldt freut sich darauf, am Tag der Deutschen Einheit in der Sächsischen Schweiz klettern zu gehen. Weit kommt er allerdings nicht, denn eine Tote am Elbufer in der Nähe des Blauen Wunders macht seine Pläne zunichte.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denkt er. Doch auch daraus wird nichts, da wenig später zwei Frauen als vermisst gemeldet werden.
Je tiefer Humboldt in den Fall einsteigt, umso klarer wird ihm, dass sich der Mörder seine Opfer ganz gezielt ausgesucht hat. Und dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Notgedrungen geht er einem Tipp der lästigen Boulevard-Journalistin Christin Weißenburg nach, die ihm durch ihre eigenwillige Recherche wieder einmal einen Schritt voraus zu sein scheint.
Doch dann verschwindet die nächste junge Frau, und das Motiv des Entführers wird für Humboldt immer rätselhafter.

15 Uhr: Sylke Hörhold liest aus ihrem Oberlausitzkrimi „Recht wie Wasser“
Während der Augustflut 2010 werden nach einem Erdrutsch am Kirchberg im Oberlausitzer Örtchen Finkendörfel in einem alten, längst stillgelegten Grab zwei Wachsleichen gefunden. Ein Unrecht aus den letzten Kriegstagen tritt ans Licht, als sich herausstellt, dass eine davon gewaltsam ums Leben kam und nachträglich in das Grab gelegt wurde. Bei den nachfolgenden Ermittlungen der Rechtsanwältin Julia Eisler verdichten sich die Erkenntnisse, dass ihre Familie in diesen Todesfall verwickelt sein muss. Je näher sie und ihr Mann Paul, der als Landarzt die ebenfalls verdächtige Fabrikantenfamilie Böhme betreut, der Lösung des Rätsels kommen, umso ärger werden die Widerstände im Dorf, bis sogar Pauls Ruf als Arzt auf dem Spiel steht. Er muss alles auf eine Karte setzen, um sich selbst und seine Familie zu retten.

16 Uhr: Lyrik-Lesung mit Carla Schwiegk und René Seim
Carla Schwiegk und René Seim lesen Gedichte, die mal leicht, mal schwer, mal froh, mal finster, mal kritisch und mal absurd sind und doch immer vom Zwischenmenschlichen handeln.

17 Uhr: Lyrik-Lesung mit Matthias Hufnagl
Matthias Hufnagl liest am liebsten in Bars, Plattenläden, Clubs und Ankleidezimmern. Er vermisst und schätzt die radikale Liebe, die schmutzigen Heiligen und das elegante Leben. Bei „Dresden (er)lesen“ stellt der Wahlberliner neue Texte seiner Reihe „Laute Lyrik“ sowie Auszüge des noch unveröffentlichten Romans „Alaunacht“ vor. Mitunter finden im Laufe des Programms auch ein paar seiner Lieblingssongs von Bands wie The Sonics, Ramones oder The Undertones ihren Weg unter die Nadel eines tragbaren Plattenspielers – den hat der passionierte Vinylunterhalter in der Regel griffbereit hinterm Vorhang platziert.


Türkisches Bad (aus Denkmalschutzgründen max. 20 Plätze)

13.30 Uhr: Christian von Aster liest „Harem der verschleierten Geschichten“
Christian von Aster liest aus seiner sinnlich-hintersinnigen Geschichtensammlung für Erwachsene, die nicht weniger ist als ein Gleichnis auf die Tücken und die Wunder der Schönheit.
Der riskante Auftrag, eine Geschichte über den Harem seines Sultans zu schreiben, wird für einen unbekannten Dichter zum kathartischen Erlebnis. Stets in der Gefahr, entdeckt zu werden, eröffnet sich ihm, während er die Geheimnisse der Bewohnerinnen in Verse bannt, ein Blick auf die verbotene Stadt der Frauen.

15.30 Uhr: Thomas Lautenknecht „Bordell Nautique“ – Ringelnatztheater & andere Maritimitäten
Thomas Lautenknecht spielt, knarrt und seufzt sich durch maritime und kontinentale Gedichte des sächsischen Dichters Joachim Ringelnatz, er berichtet vom Seemann Kuttel Daddeldu, vom Mädchen mit dem Muttermal und der unsterblichen Liebe zu seiner längsten Braut. Er schreibt aus Hongkong, philosophiert in Hamburg, berät seinen Enkel Heini, besucht seine Kinder, beshantiet die Hochseekuh und erzählt – umgeben von maritimen Requisiten – allerlei Seemannsgarn und spinnt morsche Fäden aus seiner Zeit auf Kreuzfahrtschiffen in der Ostfriesischen Korallensee und dem Steinhuder Meer.

17.30 Uhr: Literarisch-musikalische Veranstaltung von und mit Frank Fröhlich „Die Gitarre kann alles! Man muss sie nur lassen“
Frank Fröhlich, der begnadete Gitarrist und Interpret seiner eigenen Werke, spielte bereits auf vielen namhaften Festivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England. Er veröffentlichte fas 40 CDs und erspielte sich mit seinen vielfältigen Projekten einen Namen als ideenreicher und inspirierender Musiker.
In „Die Gitarre kann alles! Man muss sie nur lassen“ spannt Frank Fröhlich einen musikalischen Bogen von Tango über Latin bis hin zu Flamenco und darüber hinaus. Neben eigenen Kompositionen spielt er unter anderem Werke von Matteo Carcassi, Johann Sebastian Bach und Scott Joplin.


"Billardsaal" (Moderation Michael Hametner)

12 Uhr: Jörg Sader liest aus „Alba, Liebste – und andere Erzählungen“
Ein sonniger Tag im August 1961: Während eine Jugendclique im Schwimmbad den Sommer genießt, werden im fernen Berlin die Steine zur Mauer aufgetürmt und stellen die Weichen für ein Leben hinter dem Zaun. Eine große Liebe nimmt Fahrt auf und endet abrupt, ein schicksalhafter Bescheid besiegelt das Leben eines jungen Zeitungsredakteurs. Aus einer Jugend in Unschuld wird immer mehr eine Jugend in Bedrängnis, die ihren Ausweg einzig in der riskanten Flucht in die Freiheit sieht.

13 Uhr: Dieter Kalka liest aus „Sudička“
Sudička, ein Sorbenmädchen, wird vor mehr als eintausend Jahren von drei Männern aus ihrem Slawendorf zwischen Elbe und Saale geraubt und nach Wolin verschleppt. Dem Orakel des dortigen Hohepriesters zufolge soll sie die Auserwählte sein, um die Slawenstämme vor dem Untergang zu retten. Denn nur sie besitze „jednota“, die innere Einheit, die dazu nötig sei. So wird Sudička nach zahlreichen Zweifeln und Intrigen Königin von Wolin. Doch kann sie es tatsächlich schaffen, die Stämme zu befrieden und geeint gegen die fränkischen und sächsischen Heere in die Schlacht zu führen?

14 Uhr: Günter Richter stellt sein neues Buch „Eule. Eine Jugend – Groteske Geschichten eines Malers“ vor (Vorwort von Michael Hametner)
Günter Richter ist Maler und Mitbegründer der Leipziger Schule. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Meißen und begann dort seinen Weg zur Kunst. Auf diese Zeit gehen seine skurrilen Geschichten zurück, die miteinander verbunden sind, aber doch auch für sich stehen. Das vorliegende Buch enthält ausgewählte Zeichnungen von Günter Richter, die jeweils eigene Geschichten erzählen und Malerei und Sprache zusammenfinden lassen.

Michael Hametner: 1950 geboren in Rostock. Beginn als freiberuflicher Kritiker für Hörspiel, Literatur und Theater. Später Leiter des Poetischen Theaters der Leipziger Universität, Hochschullehrer und ab 1994 zuerst freier Mitarbeiter und dann leitender Literaturredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks. Mehr als zwanzig Jahre lang Gastgeber des Literaturtalks „Lese-Café“ und Initiator des MDR-Literaturwettbewerbs. Herausgeber und Autor, zuletzt vor allem Bücher über Bildende Künstler, u. a. „Bernhard Heisig und Gudrun Brüne – ein Künstlerpaar über 50 Jahre“ (MDV, 2017) und „Valeurs – der Maler Gert Pötzschig“ (Sax-Verlag, 2018).

15 Uhr: Michael Bittner liest neue Geschichten sowie Texte aus seinem aktuellen Buch „Der Bürger macht sich Sorgen“
Michael Bittner wurde 1980 in Görlitz geboren. Er studierte in Dresden Germanistik und Philosophie und lebt inzwischen als freier Autor in Berlin. Mit Vorliebe schreibt er Satiren, Kolumnen und Essays, u. a. für die Sächsische Zeitung, die taz und konkret. Regelmäßig liest er bei der Dresdner Lesebühne Sax Royal und der Lesebühne Zentralkomitee Deluxe in Berlin. Im Jahr 2007 war er Mitbegründer von „Literatur Jetzt!“, dem jährlichen Dresdner Festival zeitgenössischer Literatur. Er hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht, zuletzt erschien im Verlag edition AZUR eine Sammlung von neuen Satiren und Kolumnen unter dem Titel „Der Bürger macht sich Sorgen“.

16 Uhr: Michael Wüstefeld liest aus „Fünfkirchen fünf vor zwölf. Ein Pécs-Tagebuch“
Michael Wüstefeld: geboren 1951 in Dresden, bis 1991 Technologe in einem Dresdner Ingenieurbüro, seither freischaffender Autor und Kritiker. Seit 1996 Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland. Zahlreiche Stipendienaufenthalte, u. a. Künstlerdorf Schöppingen, Künstlerhaus Edenkoben, Villa Waldberta, Calwer Hesse-Stipendium, Stadtschreiber zu Rheinsberg.
Zwei Monate hält sich der Dresdner Schriftsteller Michael Wüstefeld im  Herbst 2012 im südungarischen Pécs/Fünfkirchen auf. Die festgehaltenen Tagesnotizen weiten sich zu einem Reise- und Arbeitstagebuch aus. Es zeigt den Autor unverstellt, offenbart tägliche und alltägliche Verrichtungen, Gedanken, Beobachtungen, reflektiert Begegnungen mit Personen und Landschaften sowie die persönliche Autorensituation. Nicht selten münden die Notizen in melancholische Spätsommerverse, die um ungarische Eigenheiten und dichterische Vergeblichkeit kreisen.

17 Uhr: Poetry Slam „Geschichten übern Gartenzaun“
Alle Jahre wieder packt der Gartenzaun seine sieben Latten, um im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ eine Gießkanne voller Poesie und Wortwitz über das geneigte Publikum auszuschütten. Und auch diesmal dürft ihr euch auf ein ausgesprochen erlesenes Line-up freuen.

Es treten an:
Jan Cönig (Frankfurt am Main)
Markus Becherer (Kaiserslautern)
Lennart Hamann (Hamburg)
Bonny Lycen (Leipzig)
Zoe Hagen (Köln)
Friedrich Herrmann (Jena)

Moderiert wird der Dichterwettstreit von der bekannten Dresdner Autorin und Slam-Poetin Kaddi Cutz.


Kinderbuchbühne "Prinzensalon" (Moderation Peer Sturm):

12.30 Uhr: Lesung und Musik für Kinder mit dem Autor und Illustrator Mario Ellert „Bei Räubers – Kalle zieht aus“
Kalle ist nicht so, wie ihn seine Räubereltern gerne hätten. Er ist ordentlich, lieb und räumt sogar sein Zimmer auf. Als sein Papa wieder einmal schimpft, platzt ihm der Kragen. Kalle zieht aus. Durch den dunklen Räuberwald führt ihn sein Weg zur Tante in die Stadt. Doch dort ist nicht alles so toll, wie Kalle es sich ausgemalt hat.
Eine mit lustigen Versen und liebevollen Zeichnungen erzählte Geschichte. Und es gibt sogar einen Räubersong zum Buch.

13.30 Uhr: Der Drachenritter Michael liest fantastische Geschichten vom kleinen Drachen Emil
Aus Angst vor den Menschen lebt der kleine Drache Emil mit seiner Mama in einem Moor. Aber er ist traurig: Er hat keine Freunde.
Eines Tages zieht ein gewaltiger Sturm über das Moor, und es soll sich vieles für ihn ändern: Sein größter Freund wird eine kleine Maus.

Drachenritter Michael (Michael Kirchschlager) erzählt die lustigen Geschichten vom Drachen Emil für Kinder ab 5 Jahre und natürlich alle Erwachsenen.

14.30 Uhr: Die Autorin und Schauspielerin Frauke Angel liest aus ihrem Familienroman „Geht ab wie Schmitz‘ Katze“
Die Schmitz’, das sind wir: Mama, Papa, die Zwillinge und ich. Bis zu dem Morgen als Schmitz‘ Katze in die Küche gekotzt hat, waren wir eine ganz normale Familie. Jetzt sind wir berühmt. Alle in der Stadt kennen uns. Sogar der Pizzabote, der Mama jeden Tag besucht. Denn Mama kocht nicht mehr, nicht mal vor Wut. Mama streikt.

Frauke Angel, Schauspielerin und mehrfach ausgezeichnete Autorin aus Dresden erzählt in „Geht ab wie Schmitz’ Katze“ sehr humorvoll vom Streik der Mutter Schmitz aus der Sicht des Sohnes. Von einem Tag auf den anderen finden sich der Vater und die Kinder in einer Ausnahmesituation wieder: Kein Essen mehr auf dem Tisch, keine frische Wäsche und einen leeren Kühlschrank. Die Mama macht es sich im Garten gemütlich und beobachtet, wie das Chaos in der Familie seinen Lauf nimmt.

15.30 Uhr: Buchpremiere Christian von Aster „Der kleine Golem“
Einst schuf aus einem großen Klumpen Lehm ein mindestens ebenso großer Zauberer einen mächtigen magischen Diener: den GOLEM. In dieser Geschichte geht es allerdings weniger um ihn, als vielmehr um seinen kleinen Bruder, einen nicht ganz so großen Klumpen. Und um Kasha Hinkebein, den Mäusemeister, eine alte Bibliothek sowie das ein oder andere Buch. Eine wundersame Geschichte über Freundschaft, Lehm und ähnlich wichtige Dinge. Hoplamak!


Besichtigungen am 8. September 2019:

Türkisches Bad (max. 20 Personen auf einmal):

10 bis 13.30 Uhr Besichtigung

14.15 bis 15.15 Uhr: Besichtigung

16.15 bis 17.15 Uhr: Besichtigung


Ledertapetenzimmer:

10 bis 12 Uhr: Besichtigung

Gegen 11.30 Uhr: Empfang zur offiziellen Wiedereröffnung des Ledertapetenzimmers mit der Dresdner Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch

16.30 bis 19 Uhr: Besichtigung


Mitmach-Aktionen rund ums Schloss für Groß und Klein:

10 bis 19 Uhr, Südterrasse: „Die abenteuerliche Welt der Buchstaben“

Die Welt der Schrift ist voller Geheimnisse – und das seit über fünftausend Jahren. Doch von den einfachen Zeichen bis zu unseren heutigen Buchstaben war es ein langer Weg, obwohl es stets nur darum ging, Informationen auf Papier zu bringen – und manchmal auch auf Pergament, auf Papyrus, Holz, Stein oder Palmblätter.
Wer hat die Buchstaben erfunden? Wie schrieben die alten Sumerer, die Wikinger, die Germanen? Und gibt es Geheimschriften, die kein Mensch entziffern kann?
An zahlreichen praktischen Beispielen können die kleinen und großen Gäste gemeinsam mit Herrn Melchior (Thomas Zahn) die spannende Welt des Schreibens erkunden.

13 bis 19 Uhr, Südterrasse: Die Zofe Babett (Martina Hergert) lädt zum „Spielen wie die Könige“ ein, und die kleinen Gäste können sich im Ringewerfen, Ringestechen und Schlosstor-Boule messen.

10 bis 19 Uhr, Südterrasse: Die „Buchkinder Dresden“ laden zum Mitmachen ein

Der Verein „Buchkinder Dresden e. V.“ ist eine Werkstatt für Kinder, die ihre eigenen Bücher schreiben und gestalten – von der ersten Idee einer Geschichte bis hin zum fertig gebundenen Text. Das Buch wird mit Bildern illustriert, die in Lino­leum geschnitten und dann auf die vorbereiteten Blätter gedruckt werden.
Im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ laden die „Buchkinder Dresden“ alle großen und kleinen Gäste ganz herzlich ein, der Fantasie freien Lauf zu lassen, Bilder zu malen, sich im Linoldruck auszuprobieren und schlussendlich sein eigenes gedrucktes Werk mit nach Hause zu nehmen.

Südterrasse (Rondell rechts): Märchenlesung und Puppentheater von und mit Angela Schöne

Angela Schöne wurde 1962 in Dresden geboren und hatte das große Glück, über ein Fachschulstudium ihren Traumberuf der Kindergärtnerin erlernen zu dürfen. Schon damals beschäftigte sie sich mit Kinderliteratur, später begann sie auch, Heimatgeschichten und Lyrik zu schreiben. Seit einigen Jahren erfreut sie sich täglich an den zahlreichen Kindern, die sie als Musikschulpädagogin unterrichtet.

In ihrer Freizeit bietet sie Vorlesungen mit ihren Kinderbüchern an und beglückt große und kleine Puppentheaterfreunde mit ihren Stücken.

Die Vorstellungszeiten erfragen Sie bitte direkt vor Ort.